In diesem Artikel sprechen wir über die Unterschiede zwischen Schnorcheln und Gerätetauchen.
Unterschied #1: Ausrüstung
Ein wichtiger Punkt zur Unterscheidung zwischen Schnorcheln und Gerätetauchen ist die Ausrüstung, die für jede Aktivität verwendet wird. Zum Schnorcheln benötigt man eine Schnorchelmaske, einen Schnorchel (oder Schlauch) und eine Flossen. Die Maske sorgt für eine luftdichte Abdichtung, die Wasser von den Augen und der Nase fernhält, während der Schnorchel das Atmen durch Nase und Mund ermöglicht. Beim Gerätetauchen hingegen braucht man eine Freiwassertauchbescheinigung, eine Tauchmaske, eine Tarierweste, eine Pressluftflasche, einen Atemregler, Flossen und einen Neoprenanzug.
Unterschied #2: Maximale TiefeDer Hauptunterschied zwischen den beiden Unterwasseraktivitäten ist die Tauchtiefe. Das Ziel beider Sportarten ist es, die Unterwasserwelt zu erkunden. Der durchschnittliche Schnorchler kann jedoch nur 3-4 Meter tief tauchen (12-15 Fuß). Er schwimmt meist an der Wasseroberfläche. Im Vergleich dazu können Gerätetaucher tiefer hinabsteigen. Sie können bis zu 40 Meter (130 Fuß) tief erkunden.
Unterschied #3: Dauer
Man kann so lange schnorcheln, wie man möchte, aber die Zeit ist begrenzt, da sie davon abhängt, wie lange man unter Wasser die Luft anhalten kann. Beim Gerätetauchen hingegen kann man dank des Atemgeräts tiefer tauchen und länger unter Wasser bleiben, ohne die Luft anhalten zu müssen.
Unterschied #4: Ausbildungszeit
Schnorcheln ist einfach, wenn man bereits schwimmen kann. Menschen jeden Alters können die grundlegenden Schnorcheltechniken innerhalb von 30 Minuten erlernen. Deshalb machen die meisten es aus Freizeitgründen. Gerätetauchen hingegen erfordert mindestens drei Tage Ausbildung im Wasser. Man wird darin geschult, das Atemgerät richtig zu benutzen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und bei Problemen zu handeln.
Foto von Laya Clode














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